Bernd Csar im Interview über den Volleyballzweig am CAMPUS Stegersbach.
Seit wann gibt es den Volleyballzweig und wie ist dieser zustande gekommen?
 
Der Volleyballzweig kam durch das Engagement von Schülerinnen des CAMPUS zustande. Nachdem es für Mädchen am CAMPUS nur den Streetdance-Zweig gab, und die Jungs hauptsächlich mit Golf oder Fußball versorgt sind, gab es hier eine klare Nachfrage für einen Teamsport für Mädchen, der in Region so nicht angeboten wurde. Die Schule reagierte sofort auf dieses Angebot und stellte in Kooperation mit dem Volleyballclub Stegersbach (VCS) in den Anfangsjahren die notwendige Struktur zur Verfügung.
 
Wie viele Schülerinnen oder auch Schüler sind angemeldet?
 
Derzeit ist der Volleyballschwerpunkt mit knapp 30 Schülerinnen aus 4
Jahrgängen voll ausgebucht. Das macht für jede der 2 Trainingsgruppen
pro Trainingsgruppe 15 Schülerinnen was so ziemlich das Maximum für eine
Trainingsgruppe für ein qualitativ hochwertiges Volleyballtraining
darstellt.
 

Wie ist das Schultraining aufgebaut?

 
Aufgrund der vielen interessierten Mädchen gibt es im Schultraining 2
Gruppen. Eine Basisgruppe und eine Leistungsgruppe, wobei die
Leistungsgruppe hauptsächlich aus Mädchen besteht, die auch noch
zusätzlich in einem Volleyballverein spielen.
 
Der Schwerpunkt des Trainings der Basisgruppe liegt auf einer fundierten
Ausbildung der Grundtechniken im Volleyball. Ebenso wird hier viel Wert
auf spielnahes Training und Spielpraxis gelegt.
 
Das Hauptaugenmerk beim Training in der Leistungsgruppe liegt auf dem
Verbessern des Verhaltens der Spielerinnen in komplexen Spielsituationen.
 
Nimmt die Schulmannschaft an Turnieren teil?
 
Ja, alle 2 Jahre gibt es die Oberstufen-Meisterschaft für Mädchen und
Jungs und jedes Jahr finden die Beach-Meisterschaften der
Oberstufenschüler statt.
 
Hat der Volleyballzweig der Schule mit dem VC Stegersbach etwas gemeinsam?
 
Nur indirekt. Der VCS trainiert mit einigen seiner Mannschaften (Damen,
Herren, Jugend) am CAMPUS, da es die gleiche Turnhalle ist. Jedoch reicht
vielen Spielerinnen aus dem Schulschwerpunkt ein Training pro Woche nicht aus.
Durch den an der Schule ansässigen VCS können diese ihr
Trainingsmaximum somit auf bis zu 3 Trainings pro Woche steigern. Ein
weiterer Vorteil ist es, dass der Schultrainer auch im Verein unterrichtet
und somit keine Differenzen zwischen verschiedenen Trainern aufkommen
können.