Hallo Matthias!

He du!

Da du ein ehemaliger Schüler und Teilnehmer des Fußballzweiges am Campus warst, haben wir dich als unseren nächsten Interviewpartner auserwählt.

Kommen wir gleich zur ersten Frage – Wieso hast du dich damals für die BHAK/BHAS Stegersbach mit dem Schwerpunkt Fußball entschieden?

Der Grund, warum ich mich für die BHAK/BHAS Stegersbach entschieden hab, ist leicht erklärt. Für mich ist wohl das wichtigste im Leben meine Familie, meine Freunde und der Fußball. Diese drei Dinge lassen sich mit der Fußball HAK in Stegersbach leicht vereinbaren. Wäre ich beispielsweise nach Mattersburg gegangen, hätte ich wohl Familie und Freunde hinter mir gelassen. Außerdem war mir die schulische Ausbildung enorm wichtig. Wenn du nach der Haupthttp://test.hak-stegersbach.at/wp-content/uploads/2014/07/7-3-im-BildLang560-2661-tn-1.jpg in eine höhere Schule wechselst, weißt du meist noch nicht, welchen Beruf du mal ausüben wirst. Die HAK bietet dir unglaublich viele Möglichkeiten.

Was waren damals deine Lieblingsfächer?

Meine Lieblingsfächer waren damals Betriebswirtschaft und Kroatisch. Zwar war ich in Kroatisch nie ein wirkliches Ass, aber es war eine tolle Herausforderung für mich. Im Nachhinein gesehen bin ich froh, Kroatisch gewählt zu haben. Ich verwende es sogar gelegentlich in der Arbeit. Betriebswirtschaft ist sowieso ein Fach, das dich, mehr oder weniger, auch im täglichen Leben begleitet.

Wie hat dir die Kombination von Schule und Fußball gefallen?

Die Kombination von Schule und Fußball ist top. Es bietet dir die Möglichkeit, zwischen den Stunden, den Kopf frei zu bekommen und gelegentlich auch mal Frust abzubauen. Ich war in den 5 Jahren durch meine drei Kreuzbandrisse fast die Hälfte der Schulzeit außer Gefecht. Mein Klassenvorstand und Leiter des Fußballzweigs „Jogi“ hat mir die Möglichkeit gegeben, in den Trainingseinheiten mein eigenes Aufbauprogramm durchzuziehen. Ich bin ihm dafür irrsinnig dankbar. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum es mir heute den Umständen entsprechend sehr gut geht und ich noch aktiv Fußball ausüben kann. Trotzdem denke ich auch schon an später und habe deswegen schon einen Trainerkurs direkt in der HAK absolviert. Einige der HAK Schüler durfte ich trotz meinen 22 Jahren bereits schon auf ihrem Weg als Fußballer begleiten. Derzeit bin ich Trainer von 19 motivierten Jungs, die mit mir Woche für Woche Gas geben.

Aktuell arbeitest du ja bei der Raiffeisen Bank, in wie weit hat dir die Ausbildung hier am Campus dabei geholfen dich für diesen Berufsweg zu entscheiden?

Das ist richtig. Ich bin Kundenbetreuer in der Raiffeisenbank Litzelsdorf und Stinatz. Die schulische Ausbildung am Campus hat mir natürlich den Einstieg in meinen Job sehr erleichtert. Ich mag den Umgang mit Menschen. Das Zwischenmenschliche wird in der HAK sehr groß geschrieben. Auch hier konnte ich viel dazulernen.

Zurzeit spielst du ja beim SV Ollersdorf, wie schaut´s aus und was sind deine Ziele für die Rückrunde?

Das ist richtig. Derzeit spiele ich in meinem Heimatort Ollersdorf. Leider haben wir auf einem Abstiegsplatz überwintert. Das heißt unser Ziel ist klar definiert: so viele Punkte wie möglich zu holen, um so schnell wie möglich aus der „Misere“ rauszukommen. Ich weiß, dass wir das Potential haben und ich bin stolz, Kapitän dieser Truppe sein zu dürfen. Ich freue mich schon auf die Partie gegen das Team von Harald Rehberger. Zieht euch warm an! Scherz bei Seite – freu mich auf ein Wiedersehen.

Vielen Dank fürs Gespräch und viel Glück für die Rückrunde.

Gerne! Es hat mich sehr gefreut.